auf dem Rcken der Pferde...

Pferde-Rassen der Welt von a-z mit Bild

 
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Achal Tekkiner Sehr edles, hartes, sehr ausdauerndes, gesundes und leichtfüttriges Reitpferd ähnlich den Arabern und Vollblütern, mit hohem Galoppiervermögen. Ein typisches Wüstenpferd mit hoher Widerstandskraft gegen Hitze Trockenheit und Kälte.

Verwendung:
Pferderennen, Westernreiten, Wanderreiten Distanzreiten, Springreiten und Dressur.
Achal-Tekkiner Herkunft: Iran, Kasachstan, Turkmenistan, Großraum Alma Ata
Stockmaß von: 150 bis: 165
Farben: Braune und Füchse mit meist metallisch glänzendem Kurzhaar.
Besonderheiten:
Sensibler Charakter, mitunter sehr viel Temperament, mutig und draufgängerisch, manchmal auch launisch und widerspenstig.

Füchse wurden im Zuchtgebiet wegen ihres Goldglanzes bevorzugt.

Sonstiges:
Eine der ältesten Pferderassen der Welt. Bereits 1.000 v. Chr. bestand eine damals weltberühmte Zucht dieser Rennpferde in Aschkahabad. Die Garde des Perser-Königs Darius (522 – 486 v. Chr.) ritt ausnahmslos diese Pferde. Achal Tekkiner beeinflussten  wahrscheinlich auch die Araber- Zucht. Das Pferd Alexanders des Großen „Boukephalos“ soll ein Achal Tekkiner gewesen sein. In Europa recht selten und teuer.
Albino Weiß geborene Schimmel ohne Pigmente in der Haut mit hellblauen oder hellbraunen Augen. Albino Herkunft: USA, Canada
Stockmaß: 157
Farben: Nur Schimmel oder Cremellos (Gelbton im Kurzhaar)
Besonderheiten:
Typische Schwäche ist meist eine hohe Lichtempfindlichkeit der Haut (Sonnenbrand) und der Augen mit einhergehender Sehbehinderung.

Sonstiges:
Keine eigenständige Pferderasse sondern Untergruppe der Western Horses. Der American Albino Horse Club wurde 1937 gergründet.
Altér Real Der Spezialist für die Hohe Schule unter den iberischen Pferden. Ursprünglich fast ausschließlichfür diesen Zweck gezüchtet Alter-Real Herkunft: Portugal, Altér do Chao, Provinz Alentejo
Stockmaß von: 145 bis: 160
Farben: Braune, Schwarzbraune
Besonderheiten:
1748 Beginn der Zucht mit 300 importierten Andalusier-Stuten im königlichen Gestüt Vila de Portel zur Versorgung der königlichen (real) Ställe in Lissabon.

Sonstiges:
Diese wunderbare barocke Pferderasse wurde in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts beinahe zerstört durch Kriegseinwirkung sowie durch die Schließung des Gestüts 1834 und durch fehlgeschlagene Kreuzungsversuche mit Hannoveranern, Normannen und Arabern.

Erst später griff man in der Zucht wieder auf Andalusier zurück. Mit den Zapateros der Züchterfamilie Zapata  konnte die Zuchtbasis erhalten werden. Wirklich gerettet wurde diese Rasse Anfang des 20. Jahrhunderts durch den portugiesischen Hippologen und Züchter Dr. Ruy d’Andrade.
American Saddle Horse Edles, elegantes und ausdauerndes Reit- und Kavalleriepferd mit Anlagen zum Passgang. American-Saddle-Horse Herkunft: USA (Kentucky, Virginia)
Stockmaß von: 150 bis: 165
Farben: alle
Besonderheiten:
Wurde für Horse Shows mit tierquälerischen Methoden zu besonders hoher Aktion der Vorderhände ausgebildet.

Sonstiges:
Schaupferd mit ungewöhnlichen Gängen, hoher Aktion bei hoch getragenem Kopf und Schweif.
Andalusier Hinterlassenschaft der Mauren auf der iberischen Halbinsel, Barockpferd, hervorragendes Reitund Fahrpferd mit großer Ausstrahlung und erhabener Aktion bei natürlicher Versammlung, Stierkampfpferd mit katzenartiger Wendigkeit und besonderem Gespür für die Kampfstiere. Andalusier Herkunft: Spanien, Iberische Halbinsel, Kartäuserkloster in Jerez de la Frontera (gegr. 1476)
Stockmaß: 157
Farben: Alle, häufig Schimmel und Braune, selten: Maulbeerfarbe
Besonderheiten:
Gelten als besonders mutig und charaktervoll, sehr menschenbezogen und gelehrig, mit besonderer Begabung für Dressur und der hohen Schule. Die Namensvielfalt verwirrt mitunter: Spanisches Pferd, Kartäuser, Cartuchanos, Alter Real, Peninsular, Zapatero, PRE (Pura Raza Espanol) usw. = unterschiedlichste Namen, aber eigentlich alles mehr oder weniger dasselbe Pferd.

Sonstiges:
Sehr eng verwandt mit dem Lousitano, Sorraia und Gerrano. Zusammen mit Arabern und Berbern für mehr als 3 Jahrhunderte bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts wichtigster Veredler fast aller modernen Pferderassen.
Anglo-Araber Hochedles und sehr sportliches Reit- und Rennpferd, Turnierpferd. Anglo-Araber Herkunft: Frankreich, Ungarn (Gestüte Babolna, Gestüt Mezöhegyes), Polen (Gestüt Janow Podlaski)
Stockmaß von: 163 bis: 170
Farben: alle
Besonderheiten:
Kreuzung aus englischem Vollblut und Arabern, unabhängig voneinander in Frankreich, Ungarn und Polen gezüchtet. Frankreich ist führend in der Zucht dieser Rasse.

Sonstiges:
Die französichen Anglo-Araber ähneln stark dem Vollblut, während die ungarischen und polnischen dem Araber näher stehen.
Anglo-Normanne Modernes und sehr sportliches Reitpferd. Anglo-Normanne Herkunft: Frankreich u. a.
Stockmaß: 0
Farben: Meist Braune, auch Füchse und Schimmel
Besonderheiten:
Hervorragende Eignung für den modernen Reitsport, vor allem Springen.

Sonstiges:
Ursprung: Normannische Kaltblüter im Mittelalter wurden im 19. Jahrhundert mit englischen Vollblütern und Warmblütern, u. a. auch mit Norfolk-Roadstern, den wahrscheinlich besten Trabern, die die Welt je gesehen hat, gekreuzt. Daraus entwickelten sich zwei Typen: „Selle“ (Reitpferde-Typ) und „Cob“ (Fahr- und Arbeitspferde-Typ, den man auch im Französischen Traber wieder findet.)
Appaloosa Kompaktes, kurzbeiniges, stark bemuskeltes Reitpferd ähnlich dem Quarter Horse. Vielseitig verwendbar… Appaloosa Herkunft: Westen der USA, heute weltweit
Stockmaß von: 144 bis: 155
Farben: Tigerschecken
Besonderheiten:
Absolutes Allround-Pferd. Wegen seiner Friedfertigkeit beliebtes Freizeitpferd.

Sonstiges:
Besonders auffallendes Pferd aufgrund seiner Fellzeichnung (Jacke). Ursprünglich von dem Indianerstamm Nez Percé gezogene Schecken, die heute in 6 typischen Fellmustern gezogen werden.
Araber Hochedles Reitpferd mit überragender Ausstrahlung, hart, genügsam, intelligent, vererbungsstark, konkaves Kopfprofil (Hechtkopf), gewölbte Stirn, gerade Kruppe mit hoch angesetztem Schweif. Araber Herkunft: Arabische Halbinsel, Ägypten, heute weltweit.
Stockmaß von: 140 bis: 155
Farben: Alle, oft Schimmel
Besonderheiten:
Schnelles, ausdauerndes, hartes Reit- und Rennpferd, wegen seiner typischen Ausdauer geeignet für Distanzrennen, aber auch liebenswertes Freizeitpferd.

Sonstiges:
Veredler nahezu aller modernen Pferderassen. Es gibt heute wohl kaum eine warmblütige Pferderasse, die frei von arabischem Blut ist.

Gehört zu den ältesten Pferderassen überhaupt. Wahrscheinlich werden Araber schon seit etwa 5.000 Jahren systematisch gezüchtet, vielleicht auch schon länger. Asile Araber haben 17 Rippen-, 5 Lenden- und 16 Schweifwirbel-Knochen; normal ist das Verhältnis 18:6:18.
Arabisches Vollblut Feuriges, sehr edles Reitpferd. Sehr menschenbezogen. Gilt völlig zu Unrecht als schwierig, weil sehr intelligent und temperamentvoll. Im Quadratformat stehend, mit großen hervorstehenden Augen und Hechtkopf, große Nüstern, gerade Kruppe mit hohem Schweifansatz. Schweif wird im Galopp wie eine Fahne hochgehalten. Arabisches-Vollblut Herkunft: Arabische und nordafrikanische Staaten, Ägypten.
Stockmaß: 145
Farben: alle
Besonderheiten:
Sehr vererbungssicher, veredelte und veredelt immer noch fast alle Pferderassen unseres Planeten.

Sonstiges:
Vom Religionsgründer Mohammed wurde jedem Moslem die Haltung und Zucht dieser Pferde
quasi als heilige Pflicht auferlegt. Wurde wahrscheinlich schon zu Zeiten der Pharaonen gezüchtet.
Ardenner Mittelschweres, kräftiges, dabei genügsames, kaltblütiges Arbeitspferd, fromm und willig. Ardenner Herkunft: Frankreich, Belgien.
Stockmaß von: 155 bis: 165
Farben: Alle, viele Stichelhaarige, Rappen nicht zur Zucht zugelassen.
Besonderheiten:
Typisches Kaltblut-Arbeitspferd mit starkem Kötenbehang. Wahrscheinlich direkter Nachfahre
des prähistorischen Solutré-Pferdes. Bereits Herodot und Caesar kannten den Ardenner als
hartes und ausdauerndes Zug- und Kriegspferd. Heute drei Schläge: kleiner Typ, Trait du
Nord (aus Lothringen) und Auxois (aus dem Burgund).

Sonstiges:
Bis zum 2. Weltkrieg typisches Artillerie-Pferd vor schwerem Geschütz, heute hauptsächlich
Fleischlieferant.
Asturcon Fahr- und Kinderreitpony
Asturcon Herkunft: Ursprung: Spanische Atlantikküste
Zuchtgebiet: Asturien
Stockmaß von: 120 bis: 135
Farben: ausschließlich Rappen und Füchse
Besonderheiten:
Kaum bekannte spanische Pony-Rasse.

Sonstiges:
Das Asturcon-Pony (span. Asturcón) auch Asturcones genannt  ist in der der nordspanischen Provinz Asturien beheimatet. Sie wird in der Sierra de Sueve in den Bergen halbwild gehalten.

In der Region Asturcones wurden 2008 ca. 1800 Exemplare von der ACPRA erfaßt.
Davon leben allein in Asturcones ca. 1500 dieser seltenen Pony-Rasse.
In anderen Regionen sind die Asturcones sehr selten anzutreffen.
Australien Stock Horse Sehr robustes, gehfreudiges Reit- und Arbeitspferd der australischen Rinderfarmer. Kavalleriepferd der Briten in Indien. Universelleinsetzbares Reit- und Sportpferd mit hervorragendem Springvermögen. Australian-Stock-Horse Herkunft: Australien, Neusüdwales
Stockmaß: 163
Farben: alle
Besonderheiten:
Zuchtbasis: Südafrikanische Pferde gekreuzt mit englischem Vollblut.

Sonstiges:
Rasse hieß bis 1971 „Waler“ dann „Australien Stock Horse“
Australisches-Pony Elegantes, im Araber-Typ stehendes Pony. Kinder-Reit- und Sportpferd Australisches-Pony Herkunft: Australien
Stockmaß: 130
Farben: meist Schimmel, auch Falben, Braune und Füchse.
Besonderheiten:
Gilt als ausdauernd, intelligent und lebhaft.

Sonstiges:
Wahrscheinliche Zuchtbasis: Timor-, Sumbawa-Pony. Bereits vor dem 1. Weltkrieg entstanden
aus Kreuzungen zwischen Arabern und Welsh Mountain Ponys. Stutbuch seit 1929.
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Bardigiano Hartes und genügsames aber wenig bekanntes Berg-Pony Italiens mit hübschen Gesicht. Arbeitspferd im Gebirge. Reit-, Trag- und Fahrpferd. Schlachtpferd. Bardigiano Herkunft: Italien (Bergland der Toskana, nördlicher Appenin)
Stockmaß von: 135 bis: 149
Farben: Vorzugsweise Braune, aber auch alle anderen Farben
Besonderheiten:
Sehr alte Pony-Rasse

Sonstiges:
Wahrscheinlich eng verwandt mit dem Aveligneser und Haflinger, aber sehr durch orientalisches Blut geprägt.
Baschkire Zähes und witterungs-unempfindliches Pferd mit sehr stabilem Fundament aus den Steppen und Bergen südlich des Ural.

Verwendung: Fleisch- und Milchlieferant, Reit-, Trag-, Fahr- und Arbeitspferd.
Baschkire Herkunft: Frühere UDSSR, Russland, Baschkirien
Stockmaß von: 130 bis: 146
Farben: alle
Besonderheiten:
Winter- und frostfest bis mehr als minus 40° C.

Sonstiges:
Zwei Typen: Leichtes Berg-Pony und schweres Steppen-Pony. Bekannt für hohe Milchleistung:
1.500 – 2.700 Liter in 7 – 8 Monaten.
Basuto Robustes und ausdauerndes Reit- und Military-Pony Basuto Herkunft: Südafrika, Kap
Stockmaß: 144
Farben: Braune und Füchse
Besonderheiten:
Im Basuto-Land verwilderter, direkter Nachfahre ausgebüchster Kap-Pferde.


Batak-Pony Freundliches und frommes, universell verwendbares Arbeits- und Reit-Pony. Batak-Pony Herkunft: Indonesien, Insel Sumatra
Stockmaß von: 120 bis: 132
Farben: alle
Besonderheiten:
Stark durch arabischen Einfluss veredelt.

Sonstiges:
War früher ein wichtiger Fleischlieferant.
Bayerisches Warmblut Typisches deutsches großrahmiges Vielseitigkeitspferd. Reit- und Fahrpferd. Früher auch leichtes Arbeitspferd der Bayerischen Landwirtschaft. Bayerisches-Warmblut Herkunft: Deutschland, Bayern, Rottal und Isartal
Stockmaß von: 160 bis: 180
Farben: Braune, Füchse
Besonderheiten:
Alte klösterliche Zuchten schon im 11. Jahrhundert. Rottaler, Rottaler Füchse waren bereits zu Zeiten der Kreuzzüge besonders begehrte Pferde. Im 18. Jahrhundert durch Zweibrücker, im 19. Jahrhundert durch Cleveland-Bay-Hengste und Oldenburger, heute durch Hannoveraner, Westfalen und Trakehner stark beeinflusst.

Belgisches Warmblut Kräftiges, universell verwendbares Reitpferd mit ausgeglichenem, gutmütigem Temperament. Belgisches-Warmblut Herkunft: Belgien
Stockmaß: 168
Farben: alle
Besonderheiten:
Seit den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts entstandene junge Rasse auf der Basis des leichten Brabanters, den man zunächst mit Gelderländern, dann Holsteinern, Selle Francais sowie Vollblütern veredelte.

Sonstiges:
Sehr junge Rasse, die noch nicht gefestigt sein muss.
Berber Schnelles, ausdauerndes und hartes Reitpferd. Ist für das Gelände bestens geeignet
Auch für Dressur, Distanzsport und Zucht.
Berber Herkunft: Marokko, Lybien, Tunesien, Algerien
Stockmaß von: 145 bis: 155
Farben: Braune, Rappen, sehr oft Schimmel
Besonderheiten:
Wahrscheinlich ursprüngliches Berg-Pferd des Atlas-Gebirges. Vielleicht auch Überlebende aus Ur-Zeiten. Stark durch arabisches Blut beeinflusst. Selbst als Veredler des Iberischen Pferdes eingesetzt.

Sonstiges:
Berber-Hengste waren die traditionellen Reitpferde der Sahi-Kavallerie.
Bosniak Vielseitiges, unverwüstliches, kleines Gebirgspferd. Reit-, Zug- und Tragpferd. Bosniak Herkunft: Das frühere Jugoslawien, Bosnien-Herzegowina
Stockmaß von: 125 bis: 140
Farben: alle
Besonderheiten:
Tragpferd der jugoslawischen Armee.

Sonstiges:
Nachfahre des Tarpans.
Boulonnais Sehr edler und eleganter Kaltblüter mit arabischem Kopf, außergewöhnlicher Aktion und flottem, ausdauerndem Trab. Boulonnais Herkunft: Frankreich (Gegend um Boulogne und Calais)
Stockmaß: 170
Farben: Schimmel, Füchse, Braune
Besonderheiten:
Schweres Kaliber mit arabischem Temperament.

Sonstiges:
Im Mittelalter das typische Schlachtross.
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Camargue-Pferd Halbwild in Herden lebendes Pferd der Camargue. Reitpferd der Rinder-Hirten des Languedoc, genügsam, temperamentvoll. Camargue-Pferd Herkunft: Frankreich, Rhone-Delta
Stockmaß von: 135 bis: 145
Farben: Meist Schimmel
Besonderheiten:
Oft Ramsnasen, große Augen, viele mit Geißbart, kein schnelles aber sehr genügsames Groß-
Pony. Gilt erst seit 1968 als eigene Rasse.

Ursprung unbekannt, stammt wahrscheinlich schon aus prähistorischer Zeit, Nachfahre des Solutré-Pferdes. Stark beeinflusst von Iberern, Berbern und Arabern.

Sonstiges:
Name in Frankreich auch „crin blanc“ = weiße Mähne.
Connemara Intelligentes und gelehriges Reit-, Spring- und Fahrpferd. Connemara Herkunft: Irland, Connaught
Stockmaß von: 140 bis: 148
Farben: Alle, meist Schimmel
Besonderheiten:
Angeblich Nachfahre von 1588 schiffbrüchigen Iberern, die mit den Resten der spanischen Armada
an Land schwammen. Kreuzung mit keltischem Pony, Iberern, Aarabern und englischem Vollblut.

Sonstiges:
Das einzige einheimische Pony der Grünen Insel.
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Dänisches Warmblut Gesundes und sehr talentiertes Reitpferd für alle Disziplinen , das Mitte des 20. Jahrhunderts speziell für den modernen Springsport gezüchtet wurde Daenisches-Warmblut Herkunft: Dänemark
Stockmaß von: 160 bis: 170
Farben: alle Grundfarben
Besonderheiten:
Das Dänische Warmblut ist eine aus Dänemark stammende Warmblut-Pferderasse, die Mitte des 20. Jahrhunderts speziell für den modernen Springsport gezüchtet wurde.

Sonstiges:
Im Mittelalter fand die dänische Pferdezucht hauptsächlich in Holstein statt, das zu Dänemark gehörte. Das Stutbuch wurde erst in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts eröffnet. Zuchtbasis war der Frederiksborger.
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Englisches Vollblut Schnelles, galoppierfreudiges, temperamentvolles Reitpferd. Gilt ebenfalls meist völlig zu Unrecht als schwierig, weil intelligent und bewegungsfreudig. Englisches-Vollblut Herkunft: Großbritannien, Nordirland
Stockmaß von: 152 bis: 173
Farben: alle
Besonderheiten:
Gilt als sogenannte Kunstrasse, die lediglich aufgrund der Wettleidenschaft der Engländer im 17. und 18. Jahrhundert entstanden ist. Sicherlich ist die britische Begeisterung für Pferderennen auch heute noch die wirtschaftliche Basis für die Existenz dieser einzigartigen Pferderasse.

Ohne die brutale Zuchtauswahl der Steeplechase-Rennen gäbe es ganz sicher nicht ein einziges englisches Vollblutpferd. Galopprennen, für die diese Pferde gezüchtet werden, sind die effizienteste Selektionsmethode in der Zucht dieser Pferde: Nur wer auf der Rennbahn gewinnt, darf sich fortpflanzen!

Sonstiges:
Das englische Vollblutpferd beeinflusste ebenso wie das arabische Vollblutpferd nahezu alle Pferderassen der Welt. Als Stammväter des englischen Vollbluts gelten die drei orientalischen Hengste Byerly Turk, Darley Arabian und Godolphin Barb. Ob alle drei Araber waren, kann man bezweifeln; es könnte auch ein Achal-Tekkiner, ein Araber und ein Berber gewesen sein.

Aber bereits vor dem züchterischen Wirken dieser drei Stammväter galten englische Rennpferde, nordenglische Galloways sowie Irish-Hobbys (Vorfahren der Connemaras), die mit spanischem, neapolitanischem und Berber-Blut veredelt worden waren, als auf der Rennbahn kaum zu schlagen.
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Falabella Kleinstes Pferd der Welt, Miniatur-Pferd und Kinder-Pony, gutmütig und freundlich.
Findet auch als  Show- und Kutschpferd (für kleine Kutschen) Verwendung.

Falabella Herkunft: Argentinien, Züchterfamilie Falabella, Rancho Recreo de Roca in der Nähe von Buenos Aires.
Stockmaß von: 51 bis: 76
Farben: alle
Besonderheiten:
Konsequent auf Miniaturwachstum selektierte und gefestigte Rasse.

Wegen ihrer hohen Intelligenz, und ihres in der Regel umgänglichen Charakters wurden unlängst  Versuche unternommen, Falabellas als Helfer und Begleiter für Blinde auszubilden.

Sonstiges:
Die kleinsten Exemplare der Falabellas weisen ein Stockmaß von 38 cm auf.
Das höchste Stockmaß liegt bei ca.86 cm.
Fjord-Pferd Eigensinniges aber freundliches und fleißiges Arbeits- und Saumpferd, Gebirgspferd, Fahr- und Kinderpony, trittsicher und ausdauernd. Fjordpferd Herkunft: Norwegen
Stockmaß von: 132 bis: 145
Farben: Gelb- und Graufalben mit Aalstrich und zweifarbigem Langhaar, mitunter Zebrastreifen an den Beinen.
Besonderheiten:
Alte und urige Pferderasse, die noch heute sehr dem ausgestorbenen asiatischen Wildpferd ähnelt.

Sonstiges:
Wurde bereits von den Wikingern genutzt und auf ihren Runensteinen dargestellt.
Francais Wegen seines geraden, taktreinen und bestens ausbalancierten Trabs der Traber für Trab-
Rennen unter dem Sattel.
Francais Herkunft: Frankreich, Normandie, Staatsgestüte Le Pin und St. Lo.
Stockmaß: 168
Farben: Meist Füchse, Braune und Schwarzbraune.
Besonderheiten:
 

Sonstiges:
Seit Beginn des 19. Jahrhunderts aus der Zucht der Anglo-Normannen für Trabrennen selektiert.
Frederiksborger Knabstrupper und Frederiksborger sind die Pferde Dänemarks und waren, wie fast alle Pferde aus den früheren staatlichen Pferdezuchten, typische Kavallerie- und Militärpferde. Frederiksborger Herkunft: Dänemark, Königliches Gestüt Frederiksborg, gegr. 1562 von König Frederik II., geschlossen 1839.
Stockmaß: 163
Farben: Meist Füchse
Besonderheiten:
Ausserhalb Dänemarks wenig verbreitet. Stammt von spanischen Pferden ab, später veredelt mit Neapolitanern, englischem Halbblut und Arabern.

Wegen der hohen Aktion, der erhabenen Erscheinung und dem ausgeglichenen Temperament waren sie bis in 18. Jahrhundert an den
europäische Fürstenhöfen recht begehrt.

Sonstiges:
Der Frederiksborger Schimmelhengst Pluto, geb. 1765, ist der Stammvater einer  heute noch existenten Linie.
Friese Arbeitsfreudiges und sehr gelehriges Reit- und Fahrpferd im barocken Typ. Natürliche Aufrichtung. Trab mit hoher Knieaktion. Friese Herkunft: Niederlande, Friesland
Stockmaß von: 150 bis: 165
Farben: Rappen, Glanzrappen
Besonderheiten:
Extrem langes und schönes Langhaar, starker Kötenbehang.

Sonstiges:
War vor dem 1. Weltkrieg fast ausgestorben, deshalb heute mit hohem Inzuchtfaktor. Bereits von Tacitus (55 – 120 n. Chr.) beschrieben.

Soll angeblich schon vor mehr als 3.000 Jahren in Friesland gelebt haben.
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Gotland-Pony Kinder-Reitpony mit schnellem Schritt und Trab. Hart und ausdauernd. Gotland-Pony Herkunft: Schweden, Insel Gotland
Stockmaß von: 122 bis: 127
Farben: alle
Besonderheiten:
Stammt wahrscheinlich vom Tarpan ab wie auch Huzule und Konik, denen es ähnelt. Im 19.
Jahrhundert mit Arabern veredelt. Wird auch „Russ“ genannt.

Sonstiges:
Wird auch „Russ“ genannt.
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Haflinger Kräftiges, robustes Bergpferd. Tragtier, Reit- und Fahrpferd.

Auf der Italienischen Seite
der Grenze = Aveglineser
Haflinger Herkunft: Tirol und Südtirol, Etschtaler Alpen.
Stockmaß von: 148 bis: 150
Farben: Palomino oder Fuchs mit flachsfarbenem Langhaar.
Besonderheiten:
Geht zurück auf den Araberhengst El Badavi XXII., der als Beschäler südtiroler Landstuten eingesetzt wurde. Kaltblüter mit stark arabischer Basis, Einkreuzungen mit Huzulen, Bosniaken, Koniks und Norikern.

Sonstiges:
Spätreif. Hohe Lebenserwartung.
Hannoveraner Zahlreichste und sehr bekannte Pferderasse Deutschlands. Athletische und sehr gut bewegliche Pferde mit ruhigem Temperament, guten Dressuranlagen und Springvermögen. Hannoveraner Herkunft: Deutschland (Hannover, Celle, Niedersachsen)
Stockmaß von: 155 bis: 175
Farben: alle
Besonderheiten:
Die ersten im Landgestüt Celle eingesetzten Beschäler waren Holsteiner Rappen, später wurden verstärkt englisches Vollblut, auch Mecklenburger und in jüngster Zeit auch Trakehner eingekreuzt.

Sonstiges:
Heute ein weltweit gefragtes Pferd.
Holländisches Warmblut Hautsächlich aus Gelderländern und Groningern unter Einsatz von Vollblut in sehr kurzer Zeit mittels konsequenter Selektion geschaffene Sport- und Reitpferderasse mit zeitweise großem wirtschaftlichen Erfolg im Springsport, aber auch in Dressur und Fahrsport. Hollaendisches-Warmblut Herkunft: Niederlande
Stockmaß: 163
Farben: Meist Braune und Schwarzbraune
Besonderheiten:
Als Veredler wurden auch Oldenburger, Hannoveraner und Trakehner eingesetzt.

Sonstiges:
In den Niederlanden ist die Pferdezucht keine fiskalische Liebhaberei der sogenannten Reichen sondern staatlich subventionierte Haltung und Zucht von Nutztieren (!!!) und wird vom staatlich geförderten Zuchtverband streng kontrolliert.
Holsteiner Früher hartes und zuverlässiges, fügsames und universell einsetzbares, schwere Reit- und Fahrpferd.

Der moderne Typ wurde nach dem 2. Weltkrieg durch staken Einsatz von Vollbluthengsten zum universellen Sport- und Turnierpferd umgezüchtet, leichter als früher, aber großrahmig mit hartem und solidem Fundament und viel Galoppier- und Springvermögen.
Holsteiner Herkunft: Deutschland, Holstein, Elmshorn
Stockmaß: 170
Farben: alle
Besonderheiten:
Älteste deutsche Warmblutrasse. Seit dem 14. Jahrhundert im Kloster Uetersen in der Haseldorfer Marsch als Turnier- und Militärpferd gezogen. Im Mittelalter von den Dänischen Königen und Pferde-Rassen - kurz und knapp beschrieben Axel Feldmann, Trakehner Gestuet Brachelen, 41836 Hückelhoven Seite 19 von 49 den Herzögen von Schleswig-Holstein stark gefördert. Dienten als Veredler in Westfalen, Mecklenburg und in Celle und Dillenburg (Hannoveraner).

Sonstiges:
Einige der erfolgreichsten Turnierpferde waren Holsteiner wie z.B. Meteor unter Fritz Tiedemann.
Huzule Starkes und arbeitsfreudiges Zug- und Tragtier mit ausgesprochen frommem Charakter. Huzule Herkunft: Polen, Karpaten
Stockmaß von: 124 bis: 135
Farben: vor allem Braune, Falben und Schecken
Besonderheiten:
Wahrscheinlich mehr oder weniger eng verwandt mit dem Tarpan.

Sonstiges:
Manche glauben, dass er direkt vom Tarpan abstammt, andere bezeichnen ihn als Waldtarpan.
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Irish-Draught-Horse Typisches irisches Jagdpferd mit gutem Springvermögen.
Wird zum Teil auch als Fahr - und Zugpferd eingesetzt..
Irish-Draught-Horse Herkunft: Irland
Stockmaß von: 152 bis: 173
Farben: Alle außer Rappen.
Besonderheiten:
Bildet zusammen mit englischem Vollblut die Zuchtbasis für den irischen Hunter. Hohe Blutanteile von Connemara und englischen Vollblut.

Sonstiges:
War durch die Mechanisierung der Landwirtschaft fast am Rande des Aussterbens. Durch starke staatliche Unterstützung und durch die Irish Draught Horse Society gerettet.
Island Pony Pass gehendes und töltendes Kleinpferd. Früher Arbeits- und Grubenpony, ausdauerndes und
trittsicheres Trag- und Zugpferd, dessen Leistungsfähigkeit meist unterschätzt wird. Freundliches, manchmal etwas störrisches aber sehr beliebtes Kinderpony.
Island-Pony Herkunft: Island
Stockmaß von: 120 bis: 135
Farben: alle
Besonderheiten:
Sehr robust und genügsam, gilt als eigensinnig und stur, stark Sommerekzem-gefährdet.
Stark an die karge Vegetation Islands angepasst.



Sonstiges:
Wahrscheinlich direkter Nachfahre keltischer Ponys und Fjordpferde. Seit mehr als 800 Jahren
in Reinzucht gezogen. Seit dem Jahr 930 n. Chr. War die Einfuhr von Pferden nach Island verboten.
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Java Pony Dünn wirkendes aber sehr kräftiges Arbeitspony, das die einachsigen Taxis zieht.
Sehr Zähes und universell verwendbares Arbeitspony.
Java-Pony Herkunft: Java
Stockmaß: 124
Farben: alle
Besonderheiten:
Ganz typisch für die verschiedenen Pony-Rassen auf den vielen Inseln Indonesiens:
Timor- Pony, Balki-Pony, Batak-Pony, Gayok-Pony,
Sandalwood-Pony, Sumba-Pony, Sumbawa-Pony

photo by: Kersti Nebelsiek (Wikipedia)

Sonstiges:
 
Jütländer Bodenständiges Arbeitspferd Dänemarks, kräftig und willig. Juetlaender Herkunft: Dänemark, Jütland
Stockmaß von: 157 bis: 163
Farben: Meist Füchse mit hellem Langhaar
Besonderheiten:
Sehr eng verwandt mit dem Schleswiger

Sonstiges:
Diente im Mittelalter als Ritterpferd.
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Karabagh Gebirgspferd des Karabacher Berglandes in Aserbaidschan. Karabagh Herkunft: Aserbaidschan, Gestüt Akdam
Stockmaß von: 140 bis: 148
Farben: Füchse, Braune, Falben mit Goldschimmer
Besonderheiten:
Stark geprägt vom persischen Araber, von Turkmenen und vom Achal Tekkiner.

Sonstiges:
War bis ins 18. Jahrhundert stark vertreten. Ist heute aber kaum noch reinrassig vorhanden.
Karabaier Kleines, schnelles und hartes Reitpferd. Karabaier Herkunft: Usbekistan, Gestüte im Raum Samarkand.
Stockmaß: 152
Farben: Braune, Füchse, Schimmel, auch Falben und Palominos.
Besonderheiten:
Gilt als besonders mutig und geeignet für die rasanten und riskanten Reiterspiele der Usbeken.

Sonstiges:
Älteste Rasse Zentralasiens, stark beeinflusst durch Araber und Turkmenen.
Knabstrupper Knabstrupper und Frederiksborger sind die Pferde Dänemarks. Knabstrupper waren früher wegen ihrer auffallenden Zeichnung und wegen ihres breiten Rückens begehrt als Zirkus und Voltigierpferde. Knabstrupper Herkunft: Dänemark
Stockmaß: 157
Farben: Meist Schimmel oder Braune mit schwarzen Tupfen an Rumpf und Beinen.
Besonderheiten:
Stammt aus den napoleonischen Kriegen, als spanische Söldner in Dänemark standen. Ein spanischer Offizier soll eine Stute von einem Metzger namens Flaebe an den Richter Lunn weiterverkauft haben. Die Stute hieß „Flaebehoppen“ = Pferd des Flaebe.

Der Richter Lunn setzte diese Stute dann aus seinem Gut Knabstrupp in der Zucht ein, weil sie schnell und ausdauernd war.

1808 wurde sie mit einem Frederiksborger Hengst gepaart und begründete so die berühmte Tigerscheckenlinie. Der Enkel von Flaebehoppen „Mikkel“ gilt als Stempelhengst der Knabstrupper.

Sonstiges:
Weltbekannt als „Pipi-Langstrumpf-Pferd“.
Konik Der Name bedeutet kleines Pferd. Genügsames, umgängliches Arbeits-, Trag- und  Reitpony.

Der Konig ist robust und wird häufig in der  Landwirtschaft eingesetzt.
Konik Herkunft: Polen
Stockmaß von: 120 bis: 132
Farben: Graufalben mit Wildzeichnung und Graubraune, Isabell, Schimmel, Brauner.
Besonderheiten:
Der Konig lebt heute noch wild im polnischen Białowieża-Nationalpark.

Sonstiges:
 
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Landais Pony Hartes und genügsames, intelligentes und gutmütiges Kinderreitpony. Landais-Pony Herkunft: Frankreich, Region Les Landes, Ebene von Chalosse
Stockmaß von: 119 bis: 135
Farben: Füchse, Braune und Rappen selten Schimmel
Besonderheiten:
Stammt wahrscheinlich vom Tarpan ab. Im 19. Jahrhundert stark mit arabischem Blut veredelt. Zuchtbasis für das moderne „Pony Francais de Selle“

Sonstiges:
Eine der 3 Pony-Rassen Frankreichs. Nach dem 2. Weltkrieg fast ausgestorben.
Lewitzer Schecken Einsatzgebiet: Sport- und Kinderreitpferd. Lewitzer-Schecken Herkunft: Mecklenburg-Vorpommern

Stockmaß von: 130 bis: 150
Farben: meist Tobianoschecken seltener Braune
Besonderheiten:
Mein Freund Reiner hatte viele auf seinem Gestüt in Dudensen

Sonstiges:
geringe Verbreitung
Lipizzaner Pferde der Spanischen Hofreitschule in Wien. Intelligentes und sehr gelehriges Reit- und Fahrpferd mit kräftigem Fundament, stark bemuskelter Hinterhand und kräftigem Hals. Lipizzaner Herkunft: Österreich (Gestüt Piper) und Slowenien (Gestüt Lipica, gegr. 1580)
Stockmaß von: 152 bis: 162
Farben: Meist Schimmel, die schwarz oder braun geboren werden. Seltener Braune, Füchse und Rappen.
Besonderheiten:
Neun spanische Hengste und 24 spanische Stuten bildeten 1580 die Zuchtbasis in Lipica. Die heutigen Lipizzaner stammen aus 6 Hengstlinien (Pluto, Conversano, Favory, Neapolitano, Siglavy und Maestoso) sowie aus 14 der ursprünglich 23 Stutenlinien.

Sonstiges:
Sehr spätreife Pferde mit hoher Lebenserwartung.
Litauisches Kaltblut Verwendung als Zug-, Arbeits- und Schlachtpferd.
Einsatz in der Landwirtschaft.
Litauisches-Kaltblut Herkunft: Litauen
Stockmaß von: 152 bis: 162
Farben: Schimmel, Füchse, Rappe und Braune.
Besonderheiten:
Im Gegensatz zu anderen schweren Kaltblutrassen zeichnet es sich durch einen sehr beweglichen Gang aus. Es handelt sich außerdem um ein robustes und pflegeleichtes Pferd, das ein hohes Lebensalter erreicht und sehr fruchtbar ist.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Litauisches_Kaltblut

Sonstiges:
 
Lokaier Gebirgspferd des Stammes der Lokaier = Verwandte der Usbeken. Vielseitig, genügsam und ausdauernd. Als Reit- und Packpferd verwendbar. dummy Herkunft: Tadschikistan, westliche Ausläufer des Pamir-Gebirges, Raum Stavropol.
Stockmaß von: 142 bis: 150
Farben: Braune, Schimmel, Füchse
Besonderheiten:
Mischung aus vielen zentralasiatischen Pferderassen.

Sonstiges:
 
Lusitano Dressur und Hohe Schule
Der Lusitano ist eine aus Portugal stammende Pferderasse, die im Barocktyp steht.
Lusitano Herkunft: Portugal
Stockmaß von: 155 bis: 165
Farben: alle Grundfarben
Besonderheiten:
Portugiesische Version des Andalusiers.

Sonstiges:
 
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Rasse Typ und Verwendung Bild weitere Infos
Manipur Pony Typisches, wendiges und schnelles Polo- und Kavallerie-Pony Indiens. Manipur-Pony Herkunft: Indien
Stockmaß: 126
Farben: alle
Besonderheiten:
Mittlerweile im Polo-Sport durch größere und schnellere Pferderassen verdrängt.

Sonstiges:
Seit nachweislich 1.300 Jahren bekannt und im Einsatz.
Maremma Etwas gewöhnliches, aber hartes, ausdauerndes, solides und zuverlässiges schweres Reit- oder leichtes Zug- und Arbeitspferd. Maremma Herkunft: Italien, Toskana, Provinz Maremma
Stockmaß: 160
Farben: Braune
Besonderheiten:
Herkunft unklar. Wahrscheinlich sind Neapolitaner, Spanier und Araber die nächsten Verwandten.

Sonstiges:
Wurde früher gerne bei der Kavallerie und bei der Polizei angesetzt.
Marwari Nordwestindiens mit der Veranlagung zum Passgang. Typisches Wüstenpferd. Marwari Herkunft: Indien, Staat Marwar, Jodpur
Stockmaß: 150
Farben: alle
Besonderheiten:
Stammt angeblich aus Afghanistan, wahrscheinlich verwandt mit den Pferden Turkmenistans.

Sonstiges:
Eng verwandt mit dem Kathiawari.
Mérens Pony Trittsicheres, hartes, unempfindliches Bergpferd. Pack-, Fahr- und Arbeitspferd. Merens Herkunft: Frankreich, Ostrand der Pyrenäen, Andorra.
Stockmaß von: 135 bis: 150
Farben: Rappen
Besonderheiten:
Sehr alte, wenig bekannte Pony-Rasse. Oft kuh-hessiche Hinterhand, auffallend dickes und hartes Langhaar. Früher typisches Pferd der Schmuggler an der französisch-spanischen Grenze.

Sonstiges:
Wurde schon vom Cro-Magnon-Menschen an die Höhlen-Wände gemalt. Von Caesar beschrieben.
Metis Traber >>> Siehe: Traber >>> Russische Traber
Missouri Fox Trotter Reitpferd der Siedler in Kentucky, Virginia und Tennessee mit weichen, den Reiter schonenden Gängen. Missouri-Foxtrotter Herkunft: USA
Stockmaß von: 142 bis: 163
Farben: Alle, jedoch meist Füchse.
Besonderheiten:
Rassetypischer Gang = Fox Trot = Vorderhand geht raumgreifenden Schritt, die Hinterhand kurzen Trab.

Sonstiges:
Zählt zu den sogenannten Gang-Pferden.
Mongolisches Wildpferd >>> Siehe: Przewalski-Pferd
Morgan Elegantes, vielseitig verwendbares Verlasspferd, Reit- und Zugpferd, Traber und Schaupferd mit menschenfreundlichem Charakter. Morgan Herkunft: USA, Massachusetts
Stockmaß von: 142 bis: 152
Farben: Braune, Rappen Füchse
Besonderheiten:
Oft ramsnasig und mit starkem Hals, tiefer Brust, kräftigem Fundament und stark bemuskelter Kruppe. Zuchtbasis für Standardbred, Saddlebred und Tennessee Walker

Sonstiges:
Rasse benannt nach ihrem ersten Züchter Justin Morgan.
Muraközi Edler, großkalibriger Kaltblüter mit mächtiger Hinterhand. Schweres, starkes, sanftmütiges und williges Arbeitspferd. Muraközi Herkunft: Ungarn
Stockmaß von: 155 bis: 162
Farben: Füchse mit hellem Langhaar, Braune, auch Rappen und Schimmel.
Besonderheiten:
Bis 1945 der typische Kaltblüter Ungarns.

Sonstiges:
Stammt ab von Norikern aus der Steiermark, gekreuzt mit Percherons und Ardennern. Nach dem 2.Weltkrieg mit Ardenner-Hengsten wieder aufgebaut.
Murgese Leichtes Zug- und Arbeitspferd mit solidem Fundament, trittsicher und ausdauernd. Auch Reitpferd. Auch Fleischlieferant. Murgese Herkunft: Italien, Apulien, Murge, Provinz Bari
Stockmaß von: 152 bis: 163
Farben: Rappen, manchmal dunklere Schimmel
Besonderheiten:
Wenig bekanntes und kein sehr edles Barockpferd, das aber wegen seiner vielseitigen Verwendungsmöglichkeit recht beliebt war.

Sonstiges:
Gilt als sehr alte Pferderasse, die sich bis ins 12./13. Jahrhundert  zurückverfolgen lassen soll.
Mustang Zähes und genügsames, wild lebendes Pferd Nordamerikas. Gilt als unberechenbar bis gefährlich. Dennoch geeignet als Reitpferd, Westernpferd. Mustang Herkunft: USA, Great Plains, Mexiko
Stockmaß von: 140 bis: 155
Farben: alle
Besonderheiten:
Zuchtbasis fast aller amerikanischen Pferderassen wie Appaloosa, Quarterhorse u. a. Pferd von leichtem Kaliber aber kräftig und mit starkem Fundament.

Sonstiges:
Nachfahre verwilderter Hauspferde der spanischen Eroberer Amerikas. Ausgebüchste Reitpferde fanden in den großen Steppen Nordamerikas ideale Umweltbedingungen für ihre massenhafte Vermehrung vor.
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New Forest Pony Zähes und genügsames und dabei menschenfreundliches und gelehriges Kinder-Reitpony. New-Forest-Pony Herkunft: Großbritannien, New Forest , Hampshire
Stockmaß von: 122 bis: 144
Farben: alle
Besonderheiten:
Wahrscheinlich ebenso alte Ponyrasse wie die verwandten Exmoor und Dartmoor Ponys.
Stammt wie diese auch von keltischen Pony ab, veredelt mit englischem und arabischem Vollblut.

Sonstiges:
Noch heute frei herumziehende Herden im New Forest.
Niederländisches Kaltblut Arbeitspferd, Freizeitpferd Niederlaendisches-Kaltblut Herkunft: Niederlande
Stockmaß von: 160 bis: 170
Farben: meist Braunschimmel
Besonderheiten:
Das Niederländische Kaltblut (Nederlands Trekpaard) ist eine niederländische Pferderasse, die ursprünglich als auf Zuglast spezialisiertes Arbeitspferd gezüchtet wurde. Es wurde hauptsächlich auf schweren Böden in der Landwirtschaft aber auch in der Industrie eingesetzt. Heute wird das Trekpaard vor allem im Freizeitbereich und als Touristenattraktion eingesetzt. Ferner wird das Pferd beim traditionellen Ringrijden in Zeeland eingesetzt, wo es geschmückt und ohne Sattel geritten wird.

Sonstiges:
Das Niederländische Kalblut ist ein mächtiges Pferd von ruhigem und freundlichem Wesen. Das Kaltblut hat schulterfreie Gänge und ist ausdauernd.  Weitere Kennzeichen sind der muskulöse Hals, die breite Brust, die steile Schulter, der kurze Rücken und die kräftigen Beine mit Kötenbehang. Die meisten Trekpaarden sind Braunschimmel. Die meisten Trekpaarden sind Braunschimmel.

Quelle: Wikipedia
Nonius Langlebiges, spätreifes, gutmütiges, gelehriges und vielseitiges Reit- und Fahrpferd. Nonius Herkunft: Ungarn, Gestüt Mezöhegyes, Gestüt Hortobágy
Stockmaß: 165
Farben: Meist Braune
Besonderheiten:
Stammvater: Nonius Senior, geb. 1810 in der Normandie und von ungarischer Kavallerie 1813 in Leipzig erbeutet, war wahrscheinlich Anglo-Normanne mit viel
Norfolk-Roadster-Blut.

Sonstiges:
Heute: Durch Einkreuzung von Holsteinern modernes Sportpferd mit beachtlichem Springvermögen.
Noriker Hartes, gesundes Arbeitspferd der alpinen Bergwelt mit recht ruhigem manchmal trägem Temperament. Wird häufig auch als Kutschpferd eingesetzt. Noriker Herkunft: Österreich
Stockmaß von: 165 bis: 175
Farben: Alle, oft Dunkelfüchse und eigene Tigerscheckenlinie der Pinzgauer
Besonderheiten:
Hauptpferderasse Österreichs. Umfasst auch: Pinzgauer, Kärtner, Steirer, Tiroler und Süddeutsches Kaltblut, Schwarzwälder Füchse. Verwandt mit dem Haflinger.
Hauptzuchtgebiet: Österreich und Bayern

Sonstiges:
Gehört zu den ältesten Pferderassen. Im 16. Jahrhundert übernahmen die Klöster i9m Salzburger Land die Zucht dieser begehrten Pferde.
Norweger Fjordpferde werden heute von Freizeitreitern eingesetzt, sie eignen sich für Wanderritte, das Distanzreiten, Rallyes und Geschicklichkeitsturniere. Auch werden sie als Therapiepferde eingesetzt. Darüber hinaus sind sie gute Kinderreitpferde. Mittlerweile steigen die Fjordpferde auch im Turniersport auf. Man sieht sie immer häufiger bei Dressurwettbewerben bis zur Klasse L und bei Springen bis Klasse A, wo sie auch einige Erfolge zu verbuchen haben. In Fahrwettbewerben sind Fjordpferden äußerst erfolgreich. Mannschaftsweltmeister und einige Landesmeister der Ponygespannfahrer nutzen Fjordpferde.

Das Fjordpferd gilt, wie die meisten Ponyrassen, als robust, anspruchslos, ausgeglichen, gelehrig und langlebig. Es war das Allround-Pferd Norwegens, das für alle möglichen Arbeiten eingesetzt wurde. Das Fjordpferd diente als Reit- und Kutschpferd und wurde in der Landwirtschaft vor den Pflug gespannt. Auch als Rückepferd kam es zum Einsatz. Bis heute wird der auch unter schwerer Last ausgezeichnete Kletterer von den norwegischen Gebirgstruppen als Packpferd verwendet.

Haupteinsatzgebiet: Freizeitreiten, Lastpferd, Zugpferd

Norweger Herkunft: Norwegen
Verbreitung: Norwegen, Deutschland, Dänemark, Westeuropa
Stockmaß: 0
Farben: Falben
Besonderheiten:
Seit 1907 wird das Fjordpferd in Reinzucht gezogen. Das heißt, es werden keine fremden Rassen zur Veredelung verwendet. Bei der Weltausstellung „Expo 86“ in Montreal Kanada war das Pony Kennzeichen Norwegens.

Sonstiges:
Mähne: Bereits seit der Zeit der Wikinger ist es Tradition, dem Fjordpferd eine Stehmähne zu schneiden. Bei einer korrekt geschnittenen Mähne stehen die inneren schwarzen Mähnenhaare etwas höher als die hellen seitlichen. So sollen der Aalstrich und der kräftige Hals besser zum Ausdruck kommen.


Quelle: Wikipedia
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Rasse Typ und Verwendung Bild weitere Infos
Orlow Traber Aktiver und schneller Traber, aber auch Reit- und Fahrpferd. Orlow-Traber Herkunft: Russland
Stockmaß von: 154 bis: 173
Farben: Meist Rappen oder Schimmel
Besonderheiten:
Weltweit bekannteste russische Pferderasse seit dem 18 Jahrhundert, der Blütezeit der Trabrennen. Galt lange Zeit als schnellste Traber-Rasse, bis es vom Amerikanischen Standardtraber überholt wurde.

Sonstiges:
Name stammt vom Züchter Graf Alexius Orlow.
Ostfriese Lebhaftes aber gutmütiges Reit- und Fahrpferd. Ostfriese Herkunft: Deutschland, Ostfriesland
Stockmaß von: 154 bis: 165
Farben: alle
Besonderheiten:
Entstanden aus dem Oldenburger, jedoch leichter als dieser.

Sonstiges:
Oldenburger und Ostfriesen haben sich immer gegenseitig beeinflusst.  Nach dem 2. Weltkrieg durch Einkreuzung von Arabern und Hannoveranern umgezüchtet.
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Rasse Typ und Verwendung Bild weitere Infos
Palomino Kompaktes, kurzbeiniges, stark bemuskeltes Reitpferd ähnlich dem Quarter Horse. Vielseitig verwendbar… Palomino Herkunft: USA, Kalifornien
Stockmaß von: 142 bis: 150
Farben: Nur Isabellen, goldfarben mit Metallschimmer, weißes Langhaar mit maximal 15% dunklem Anteil.
Besonderheiten:
Gilt nur in USA als eigenständige Rasse. Wird in Europa im herkömmlichen Sinne nicht als Pferderasse angesehen.

Sonstiges:
Der Name Palomino steht hier für die Farbbezeichnung.
Die Farbe vererbt sich nicht rassetypisch.
Paso Fino Edles, nervenstarkes, freundliches und menschenbezogenes Reitpferd
für  Freizeit-, Gangpferdeunde.
Paso-Fino Herkunft: Kolumbien, Puerto Rico, Hispaniola
Stockmaß von: 140 bis: 155
Farben: alle
Besonderheiten:
Gänge: Tölt in verschiedenen Varianten (Paso Fine, Trocha) auch Trote und Galopp.

Sonstiges:
Paso Fino heißt übersetzt: "feiner Gang". Danach  ist  die entsprechende Pferdegangart benannt.

Rassetypisch ist die ausgeprägte Hankenaktion, die mit der Vorderhandaktion harmonisieren sollte.
Paso Peruano Edles, temperamentvolles aber menschenfreundliches und gehorsames Reitpferd für Freizeit-, Gangpferde- und Wanderreiter. Paso-Peruano Herkunft: Peru, Argentinien, Chile, Ecuador
Stockmaß von: 143 bis: 153
Farben: Alle außer Schecken.
Besonderheiten:
Gänge: Schritt, Galopp und Paso Llano, Fastpass Sobreandando

Sonstiges:
Rassetypisch ist das Abrollen der Vorhand aus der Schulter heraus. Paso Partbred
Kreuzungen von Paso Fino oder Paso Peruano mit anderen Rassen oder auch Anpaarungen untereinander.
Percheron Klassisches, elegantes und beeindruckendes Kaltblut-Pferd für Militär, Handel, Landwirtschaft mit flottem Schritt und raumgreifendem, schwungvollem Trab. Sehr gutmütig und anpassungsfähig. Percheron Herkunft: Frankreich, Gestüt Le Pin, Gebiet La Perche im Pariser Becken.
Stockmaß von: 154 bis: 173
Farben: Meist Schimmel, auch Rappen.
Besonderheiten:
Gewicht oft um 1.000 kg. Stark durch Araber-, Berber- und Spanier beeinflusst.

Sonstiges:
Sehr alte Pferderasse. Vorfahren trugen wahrscheinlich schon im 8. Jahrhundert  ihre Ritter in schwerer Rüstung ins Gefecht. Wurde früher in deutschen Großstädten sehr gerne als Zugpferd von der Straßenbahn eingesetzt.
Persisches Vollblut Sehr elegantes, lebhaftes und intelligentes Reitpferd. Dummy Herkunft: Iran
Stockmaß: 152
Farben: Schimmel, Braune
Besonderheiten:
Arabertyp aber ohne den typischen Hechtkopf, etwas großrahmiger, aber nicht so hart wie der Wüstentyp.

Sonstiges:
Eine der ältesten arabischen Zuchtlinien überhaupt.
Pindos Pony Trittsicheres und genügsames Reit- und Arbeitspony. Ausdauernd aber auch stur. Pack- und Tragtier in den Bergen. Arbeitspferd in Land- und Forstwirtschaft. Pindos-Pony Herkunft: Griechenland, Thessalien, Epirus, Insel Skyros
Stockmaß von: 112 bis: 132
Farben: alle Grundfarben
Besonderheiten:
Kleinste Pferderasse Griechenlands mit harten Hufen. Bekannt als Barfußgänger. Der Schlag auf der Insel Skyros: schwarze Hufe und kuhessisch.

Sonstiges:
Pindos-Stuten wurden oft in der Maultier-Zucht eingesetzt.
Pinto Wie Appaloosa!
Kompaktes, kurzbeiniges, stark bemuskeltes Reitpferd ähnlich dem Quarter Horse. Vielseitig verwendbar…
Pinto Herkunft: USA, Kanada
Stockmaß von: 145 bis: 150
Farben: Schecken (Overo oder Tobiano)
Besonderheiten:
In USA drei Register: American Paint, Pinto und Moroccan Spottet Horse

Sonstiges:
Der Araberpinto (häufig auch: Pintabian oder Pintarab) ist entgegen vielen Meinungen keine Farbrasse, sondern eine eigens anerkannte Pferderasse. Die Vollblutaraber mit geschecktem Fell müssen 99 % Araberanteil im Blut nachweisen.

Obwohl diese Rasse durchaus bekannt ist, zählt sie mit ca. 300 registrierten Pferden zu den seltenen Rassen. In Deutschland reichen mehr als 90 % Vollblutaraberanteil, um als Pintabian anerkannt zu werden (ZSAA).

Quelle: Wikipedia
Poitevin Gewöhnliches Kaltblut-Pferd der Region Vendee.  Wird zur häufig zur Maultierzucht verwendet.

Poitevin Herkunft: Frankreich, Provinz Poitou. Zuchtgebiet und Verbreitung Frankreich.
Stockmaß von: 163 bis: 168
Farben: häufig Falben
Besonderheiten:
Auch: Mulassier, wenig attraktives Kaltblut.
Gilt als ausgesprochen hässliches Pferd.

Sonstiges:
Bringt mit dem Esel „Baudet de Poitou“ die besten Maultiere hervor.
Pony of the Americas Freundliches, problemloses und lernwilliges Kinderreitpferd im Typ eines Mini-Quarter-Horses. Pony-of-the-Americas Herkunft: USA, Iowa, Verbreitung hauptsächlich in den USA .
Stockmaß von: 115 bis: 135
Farben: Wie Appaloosa, Tigerschecke, bunt.
Besonderheiten:
Pony mit ausgesprochen hübschem Kopf (Hechtkopf mit breiter Stirn und kurzen Ohren)

Sonstiges:
Zucht entstand in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts aus experimenteller Paarung zwischen einem Shetland-Hengst und einer
Appaloosa-Stute. Züchter und Begründer der Rasse: Leslie Boomhover in Mason City, Iowa.
Pottok Typisches Gebirgspony. Kinderreit- und –Fahrpony. Pottok Herkunft: Frankreich, franz. Baskenland, Provinzen Labourd, Basse-Navarre, Soule.
Stockmaß von: 114 bis: 147
Farben: Meist Füchse und Braune.
Besonderheiten:
Halbwilde Pony-Rasse des franz. Baskenlandes. Noch sehr eng mit  prähistorischen Vorfahren verwandt. Veredelt mirt Arabern und Welsh Pony (B)

Sonstiges:
Vor dem 2. Weltkrieg typisches Schmuggler-Pferd der Pyrenäen.
Przewalski Pferd Wildpferd. Aggressives und ungestümes Kleinpferd mit geradem Rücken und ohne kennbaren Widerrist. Przewalski Herkunft: Mongolei
Stockmaß: 113
Farben: Falben mit schwarzen, oft gestreiften Beinen und deutlichem Aalstrich. Schwarzes Langhaar, Stehmähne, Mehlmaul.
Besonderheiten:
Wildpferd in den Steppen Zentralasiens. Einzig noch lebendes echtes Wildpferd (Wissenschaftlicher Name: equus caballus przewalski poljakow). Heute nur noch im Zoo zu finden. 

Wurde erst 1879 am Westrand der Wüste Gobi entdeckt von dem russischen Geometer und Geheimagent Nikolai Mikhailowitsch Przewalski (1839 – 1888). Katalogisiert 1881 von dem Zoologen J. S. Poljakow.

Sonstiges:
Wahrscheinlich aber kein direkter Verwandter unserer Hauspferde, denn es hat 66 Chromosomen, während echte Pferde 64 Chromosomen haben.
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Rasse Typ und Verwendung Bild weitere Infos
Quarter Horse Typisches Western Horse. Cowboy Pferd mit angeborenem Cow-Sense. Intelligentes, hartes und sehr wendiges Reitpferd mit gutem Charakter. Ähnlich Appaloosa und Pinto.
Haupteinsatzgebiet: Westernreiten
Quarter-Horse Herkunft: USA
Stockmaß von: 150 bis: 155
Farben: Meist Braune und Füchse, keine Schecken.
Besonderheiten:
Auffallend stark bemuskelte Hinterhand und Hosen, gezüchtet als Rennpferd für die Viertelmeile (Sprinter). Gilt als schnellstes Pferd der Kurzstrecke, quarter-mile in 20 Sekunden.

Sonstiges:
In den USA zahlenmäßig stärkste Pferde-Rasse, heute größter Pferdezuchtverband der Welt.
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Rasse Typ und Verwendung Bild weitere Infos
Rheinisches Warmblut Typ Deutsches Reitpferd wie Hannoveraner und Westfalen. Rheinisches-Warmblut Herkunft: Deutschland, Rheinland
Stockmaß von: 155 bis: 175
Farben: alle
Besonderheiten:
Zunächst stark durch Trakehner, dann durch Hannoveraner geprägt.

Sonstiges:
Jüngste deutsche Warmblutzucht, erst nach dem 2. Weltkrieg entstanden.
Rottaler Mittelgroßes, starkknochiges Warmblutpferd, vielseitig verwendbar, dabei edel und menschenbezogen. Rottaler Herkunft: Deutschland, Bayern, Rottal
Stockmaß von: 160 bis: 165
Farben: Meist Braune, seltener Rappen.
Besonderheiten:
Nach dem 2. Weltkrieg im Bayerischen Warmblut aufgegangen, leider!!!

Sonstiges:
War so gut wie ausgestorben. Wird seit 1994 wieder rein gezogen.
Russischer Traber Hartes, trockenes, lebhaftes und ausdauerndes Trabrennpferd vor dem Sulky und dem Rennschlitten. Aber auch Reit- und Fahrpferd oder auch in der Landwirtschaft eingesetzt. Russischer-Traber Herkunft: Russland Anfang bis Mitte des 20. Jahrhunderts
Stockmaß von: 154 bis: 159
Farben: Meist Braune und Rappen
Besonderheiten:
Flacher, raumgreifender Trab, mitunter Passgänger.

Sonstiges:
Kreuzung aus Orlow Traber und Amerikanischem Standardtraber, dann streng selektiert und härtesten Leistungsprüfungen unterzogen.
Russisches Kaltblut Kleines aber starkes und temperamentvolles Kaltblutpferd, landwirtschaftliches Arbeitspferd. Russisches-Kaltblut Herkunft: Russland, Ukraine
Stockmaß von: 145 bis: 150
Farben: Braune und Füchse
Besonderheiten:
Um 1900 als russischer Ardenner bekannt, seit 1952 eigene Zucht.

Sonstiges:
Bemerkung von Rolf:
Das Foto ist von einer russischen Seite, es muß noch überprüft werden ob es sich hierbei wirklich um die richtige Pferderasse handelt
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Rasse Typ und Verwendung Bild weitere Infos
Sable Island Pony Pony einer Wildherde der kanadischen Sable Islands. Leicht aber extrem hart, weil an die karge Landschaft angepasst. Jung gefangen als Kinderpony verwendbar. Sable-Island-Pony Herkunft: Kanada, Sable Island
Stockmaß: 140
Farben: alle
Besonderheiten:
Stammt möglicherweise von französischen Pferden ab, die dort um 1700 ausgesetzt wurden.

Salerner Edles und hartes Reit- und Sportpferd mit ausgeprägter Sattellage, trockenem Fundament und harten Hufen. dummy Herkunft: Italien, Raum Salerno südlich von Neapel, bis 1972 Staatsgestüt Persano, heute
Privatzuchten
Stockmaß von: 160 bis: 168
Farben: alle
Besonderheiten:
Früher Kavalleriepferd der italienischen Armee.

Sonstiges:
Genetische Basis ist wahrscheinlich der ausgestorbene Neapolitaner, veredelt mit arabischem und englischem Vollblut.
Sarde Solides Reit- und Sportpferd mit guten Springanlagen. Sarde Herkunft: Sardinien
Stockmaß: 157
Farben: Meist Braune und Schwarzbraune
Besonderheiten:
Im 15. Jahrhundert unter spanischer Hoheit und mit spanischem Blut entstandene Rasse. Niedergang der Rasse nach 1720 und der Hoheit von Savoyen. Anfang des 20. Jahrhunderts mit Arabern veredelt.

Sonstiges:
 
Sarvarer Mittelgroßes, hartes, widerstandsfähiges und dabei edles Reitpferd mit hoher Vitalität. Dummy Herkunft: Deutschland, Bayern, rund um den Starnberger See.
Stockmaß von: 155 bis: 165
Farben: Meist Braune, wenig weiße Abzeichen
Besonderheiten:
Sarvar ist eine Stadt in Ungarn. Dort bis ins 19. Jahrhundert Zucht dieser ungarischen Landrasse, heute eigentlich identisch mit Furioso North-Star. Gilt als extrem gefährdete Rasse.

Heute nur noch in Privatzucht des Prinzen von Bayern, sowie weniger Privatzüchter.

Sonstiges:
Wird alt und gilt als sehr fruchtbar.
Schleswiger Bodenständiges, leichtes Arbeitspferd, beliebtes Zugpferd mit edlem Kopf und wenig Kötenbehang. Schleswiger Herkunft: Deutschland, Nordwesten von Schleswig
Stockmaß von: 155 bis: 160
Farben: Meist Füchse
Besonderheiten:
Verwandt mit dem Jütländer, aber leichter und trockener.

Sonstiges:
Rein bäuerliche Zucht.
Schwarzwälder Füchse Kleines, kompaktes und hartes, dabei edles Kaltblutpferd. Arbeits-, Last-, Reit- und Zugpferd. Schwarzwaelder Herkunft: Deutschland, Schwarzwald
Stockmaß von: 148 bis: 160
Farben: Meist Dunkelfüchse mit hellem Langhaar, aber auch Braune und Schimmel.
Besonderheiten:
Dunkelfüchse mit üppigem blonden Langhaar wegen ihrer Schönheit recht beliebt.

Sonstiges:
 
Schwedischer Ardenner Genügsames, williges und sehr starkes Zug- und Arbeitspferd. Schwedischer-Ardenner Herkunft: Schweden
Stockmaß von: 154 bis: 163
Farben: Rappen, Braune, Füchse.
Besonderheiten:
Im 19. Jahrhundert entstanden aus Ardennern und dem Nordschwedischen Pferd.

Sonstiges:
Wird heute in seiner Heimat gerne zum Holzrücken eingesetzt.
Selle = Cheval de Selle Francais.
Schwedisches Warmblut Edles, hartes und leichtfüßiges Reitpferd mit korrekten Gängen und guter Dressureignung. Typ: Kavalleriepferd. Schwedisches-Warmblut Herkunft: Schweden, Gestüt Stromsholm, Gestüt Flyinge
Stockmaß von: 153 bis: 160
Farben: alle
Besonderheiten:
Zucht gehrt zurück auf mittelalterliche Zuchten, die mit orientalischen Hengsten veredelt wurden. Ab etwa 1850 planmäßige Zucht. Seit 1945 Verwendung von Trakehner-,
Hannoveraner- und englischen Vollblut-Hengsten, seit 1980 auch Holsteiner als Veredler.

Sonstiges:
Einst als Kavalleriepferd gezüchtet wird es heute eher als Sportpferd, für die Dressur, den Springsport und die Vielseitigkeit verwendet.
Senner Hartes und genügsames Reitpferd mit ausgeprägtem Widerrist und stabilem Fundament. Senner Herkunft: Deutschland, Senne = sandige Landschaft in Ostwestfalen zwischen Paderborn und Bielefeld.
Stockmaß von: 158 bis: 167
Farben: Meist Braune und Schimmel, selten Füchse.
Besonderheiten:
Möglicherweise die älteste in Deutschland gezogene Reitpferde-Rasse; erste urkundliche Erwähnung bereits im 12. Jahrhundert. Zählt heute zu den am stärksten gefährdeten Haustierrassen. Sehr kleine Population.  (GEH: extrem gefährdet)
- 8 Exemplare  (2005)
- 25 Exemplare  (2007)

Heute Privatzucht des Fürsten zu Lippe in Detmold.

Sonstiges:
Gilt als sehr fruchtbar. Die dem Tarpan zugeschriebenen Merkmale wie Aalstrich und Zebrastreifen an den Beinen kann man heute noch
beim Senner finden.
Shagya Araber /Gidran Shagya: Typ des reinblütigen Vollblutarabers. Ausdauerndes und zähes, dabei edles und ausdrucksstarkes Kavalleriepferd, das aber auch allerbestens im Geschirr gehen kann. Offiziers-Reitpferd.

Gidran: Typ des ungarischen Anglo-Arabers. Großrahmiges und dabei sehr elegantes Jagdpferd, das ebenfalls als Fahrpferd geeignet ist. Gilt bei seinem Temperament allerdings schon mal als übermütig. Der Gidran steht heute sicherlich sehr zu Unrecht etwas im Schatten seines berühmten Zwillings Shagya.

Mittleres Stockmaß
Shagya: 152 cm
Gidran: 163 cm
Gigran Herkunft: Ungarn
Shagya: Gestüt Bábolna
Gidran: Gestüt Mezöhegyes
Stockmaß von: 152 bis: 163
Farben: Meist Füchse
Besonderheiten:
Shagya war früher das typische Pferd der ungarischen Husaren.

Sonstiges:
Shagya-Blut findet sich in so mancher Trakehner-Abstammung, wenn man etwas weiter zurückgeht.
Shetland Pony Sehr zähes, starkes und mutiges, manchmal eigensinniges aber sehr liebes Reit-, Fahr- und Kinderpony. Shetland-Pony Herkunft: Großbritannien, Shetland Inseln
Stockmaß von: 95 bis: 102
Farben: alle
Besonderheiten:
Lebt seit mindestens 2.000 Jahren auf den Shetland und Orkney Islands. Ist perfekt der dortigen kargen Landschaft angepasst. Man behauptet, das Shetlandpony könne von Flechten leben.

Sonstiges:
Wird in unserer mitteleuropäischen Landschaft regelmäßig überfüttert, selbst wenn es nur Gras und Heu frisst. Mitunter allergieanfällig, weil in seiner Heimat keine saugenden Insekten existieren. Wurde im 19. Jahrhundert nicht nur in Großbritannien als Grubenpferd eingesetzt, dass das Doppelte seines Eigengewichts locker ziehen kann.
Shire Horse Riesiges aber elegantes und starkes, gutmütiges Arbeits- und Zugpferd mit auffallend starkem und langem Kötenbehang. Sehr repräsentatives Schau-Pferd. Shire-Horse Herkunft: Großbritannien, Fens, Leicestershire, Staffordshire, Derbyshire
Stockmaß von: 165 bis: 180
Farben: Alle außer Füchse, auffallend viele weiße Abzeichen.
Besonderheiten:
Mehrspännig vor einem toll geschmückten Brauerei-Wagen sind Shire immer eine Augenweide.

Sonstiges:
Gilt als größtes Pferd der Welt.
Sorraia Hartes und leistungsfähiges, dabei hübsches Pony der Iberischen Halbinsel. Früher Reitpferd der iberischen Hirten. Sorraia Herkunft: Iberische Halbinsel, Portugal, Gebiet zwischen den Flüssen Sor und Raia, nördlich davon die Bergtäler der Garranos di Minho, und Traz dos Montes nördlich des Flusses Sor.
Stockmaß von: 122 bis: 132
Farben: Graue und Falben, Mausfalben, Palominos, dunkle Punkte, Aalstrich und Zebrabeine.
Besonderheiten:
Sehr alte Rasse, Die Ahnen sind wahrscheinlich Tarpane und asiatische Wildpferde. Über die Jahrhunderte, insbesondere nach dem Einmarsch der Mauren, beeinflusst durch Berber und Araber. Eng verwandt mit Andalusier, Lousitanos und Alter-Real, für die sie wahrscheinlich die wichtigste Zuchtbasis waren.

Sonstiges:
Stammt vom Tarpan ab.
Suffolk Punch Starkes, ausdauerndes, leichtfüttriges und langlebiges Arbeitspferd mit frommen Charakter. Suffolk-Punch Herkunft: Großbritannien, Suffolk
Stockmaß von: 163 bis: 170
Farben: Füchse
Besonderheiten:
Bäuerliche Reinzucht, die auf Chrisp’s Horse, den Hengst „Horse of Ufford“, geboren 1768 zurückgeht.

Sumba Pony Universell verwendbares Arbeitspony, sehr willig, ausdauernd und intelligent. Sumba-Pony Herkunft: Indonesien, Inseln Sumba, Sumbawa und Timor
Stockmaß: 122
Farben: Meist Falben mit Aalstrich und dunklen Abzeichen
Besonderheiten:
Auch bekannt als „Tanzpony“, weil es ohne Sattel und mit Glöckchen behängt zu rhythmischer Musik geritten wird, also tanzt.

Sonstiges:
Recht urtümliches Pony.
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Tarpan Extrem hartes, zähes, genügsames, aber aggressives Wüsten und Steppenpferd mit auffallend großem Kopf, aber wesentlich trockener als das Przewalski-Pferd. tarpan Herkunft: Ukraine
Stockmaß: 132
Farben: Maus- und Braunfalben mit deutlichem Aalstrich und Zebrastreifen an den Beinen. Weißes Winterfell. Drahtiges Kurzhaar wie bei Rehen und Hirschen.
Besonderheiten:
Primitives Wildpferd der Steppen Osteuropas. 1880 in der Ukraine ausgestorben, da es wegen seines Fleisches bejagt wurde. Heute nur noch als Rückzüchtung in Polen aus Huzule und Konik vorhanden.

Sonstiges:
Der Name bedeutet angeblich „Wildes Pferd“. Wissenschaftlicher Name „equus caballus gmeliniantonius“. Sehr wahrscheinlich zusammen mit dem ebenfalls ausgestorbenen Waldpferd der Urahn unserer heutigen Hauspferde. Der Tarpan beeinflusste wahrscheinlich alle heute bekannten Wüstenpferde-Rassen wie Araber, Achal-Tekkiner u. a. Nachgewiesen ist die genetische Tarpan-Basis der Sorraia-Pferde.
Tennessee Walker Elegantes Reit- und Fahrpferd mit hoher Intelligenz und gutmütigem Interieur. Tennessee-Walker Herkunft: USA, Tennessee
Stockmaß von: 153 bis: 163
Farben: alle
Besonderheiten:
Spezieller, dieser Rasse eigene Gang: Running Walk

Sonstiges:
Zuchtverband in den USA erst 1935 gegründet.
Tersker Schönes, elegantes, im Araber-Typ stehendes Reitpferd mit sauberen Gängen für die Dressur, aber auch gutem Springvermögen, viel Mut für die Vielseitigkeit und mit ansehnlichen Rennerfolgen. Tersker Herkunft: Russland, Kaukasus
Stockmaß: 152
Farben: Fast nur Schimmel
Besonderheiten:
Sehr erfolgreiche Zucht. Wegen seiner Schönheit, Intelligenz und Charakter sehr beliebt, auch im russischen Zirkus.

Sonstiges:
Rasse entstand erst in der Zeit von 1921 bis 1950 in den Gestüten Tersk und Stavropol als Ersatz für den ausgestorbenen Streletzker-Araber.
Torgelsches Pferd Kräftiges und langlebiges Reit- und Fahrpferd, im schweren Schlag auch landwirtschaftliches Arbeitspferd. Torgelsches-Pferd Herkunft: Estland, Gestüt Torgel
Stockmaß von: 162 bis: 168
Farben: Meist Füchse.
Besonderheiten:
Typisches Rechteckpferd mit langem Rumpf und kurz erscheinenden Beinen.

Traber Hoch im Blut stehendes, ausgesprochenes Trabrennpferd. Gilt heute als bestes Trabrennpferd der Welt. Traber Herkunft: USA
Stockmaß von: 155 bis: 165
Farben: alle
Besonderheiten:
Schnellster Traber auf kurzen Strecken. Den Weltrekord von 1:49,1 min/1 Meile hält seit 1980 der Pacer „Niatross“.

Sonstiges:
Die spanischen Eroberer brachten die ersten Pferde in die neue Welt mit.
Um 1609 folgten englische Siedler die ebenfalls Pferde nach Amerika überführten.
Aus diesen entwickelte sich die Rasse der Traber. (Amerikanischer Standardtraber)

Die Rasse geht zurück auf vier Hengste, deren gemeinsamer Vater, der Vollblüter „Messenger“ nie ein Rennen vor dem Sulky ging.


Trakehner Hochedles, hartes, ausdauerndes, leichtfüttriges, intelligentes und sehr menschenbezogenes Militär-Reitpferd mit hohem Galoppier- und Springvermögen. Trakehner Herkunft: Deutschland, früher Ostpreußen mit dem ehemaligen Hauptgestüt Trakehnen, dem damals wohl gößten Gestüt der Welt.
Stockmaß von: 160 bis: 170
Farben: alle
Besonderheiten:
Durch die Verwandtschaft mit Huzule und Konik und den eigentlichen Vorfahren, den „Schwaiken“, einem einheimischen Landschlag, eng verwandt mit dem Tarpan, und sehr früh bereits veredelt mit Araber-, Berber-, Achal-Tekkiner- Blut. Im 19. und frühen 20. Jahrhundert weiter veredelt mit zeitweise sehr hohem Anteil englischen Vollbluts. Aus diesen Verwandtschaften hat der Trakehner sein sprichwörtliche Härte und Genügsamkeit, die ihn bis 1945 zum begehrtesten Militär-Pferd nicht nur der deutschen Wehrmacht machte.

Ebenso begehrt waren Trakehner bei der Roten Armee, in Polen, Schweden und bei all anderen Nachbarländern des damaligen Deutschen Reiches! Einzige deutsche Pferderasse, die wie englisches und arabisches Vollblut in Reinzucht gezogen wird.

1945 retteten viele Trakehner, oft hochtragende Stuten ihre Besitzer und/oder Eigentümer im
Sattel oder vor dem Panje-Wagen vor der anrückenden Roten Armee in den Westen. Nachfahren dieser sogenannten Treck-Stuten gehören heute zu dem edelsten Pferde-Adel der Welt.

Früher typisches und begehrtes Jagd- , Kavallerie- und Militärpferd, das aber auch angespannt und auch in seiner ostpreußischen Heimat in der Landwirtschaft zwei-, vier- oder sechsspännig als Zug- und Arbeitspferd eingesetzt und im Winter vor den in dieser Landschaft unentbehrlichen Schlitten gespannt wurde.

Heute: Elegantes, edles, trockenes Reit- und Sportpferd mit feinem, edlem Kopf, sportlich harmonischem Körperbau und klar definierten Gelenken. Der Trakehner verkörpert heute den Prototypen des modernen Dressur-, Spring-, Vielseitigkeits-, Fahr-, Freizeit- und Familienpferdes, das in allen diesen modernen Nutzungsformen des Pferdes
jederzeit einsetzbar ist.

Sonstiges:
Trakehner Blut findet sich in nahezu allen modernen Pferderassen, da sie immer wieder als Veredler eingekreuzt werden. Man findet Trakehner Hengste heute in fast allen Hengstverteilungsplänen aller Warmblut-Rassen.

Trakehner haben heute oft mit Vorurteilen zu kämpfen, weil ihre Intelligenz und immerwährende Einsatzbereitschaft, ihre Bereitschaft, sich immer und bis an ihre Grenzen dem Reiter oder Fahrer anzubieten, den modernen, ängstlichen und auf totale Sicherheit programmierten Menschen oftmals überfordert. Und dann heisst es ganz schnell: die spinnen die Trakehner.

Dabei ist es ganz alleine nur der Mensch, der einfach seine Einstellung zu diesem Leistungs-Pferd ändern und seine gottgegebenen und in ihm schlummernden Fähigkeiten, mit Pferden umzugehen, wieder ausgraben muss.
Tschechisches Warmblut Sehr modernes Sportpferd, umgänglich u nd unproblematisch auch für Durchschnittsreiter. Tschechisches-Warmblut Herkunft: Tschechien
Stockmaß von: 160 bis: 168
Farben: alle
Besonderheiten:
Entstand aus Nonius, Furioso North-Star, Gidran- und Shagya-Arabern und englischem Vollblut.

Sonstiges:
Aufgrund des bunten Pedigree noch kein einheitliches Typ.
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Ukrainer Edles, elegantes und kräftiges Dressur-, Spring- und Vielseitigkeitspferd mit hohem Galoppiervermögen. Ukrainer Herkunft: Ukraine
Stockmaß: 170
Farben: Meist Braune, auch Füchse, seltener Rappen.
Besonderheiten:
Besonderheiten Anglo-arabisches Warmblutpferd, im Typ vergleichbar mit dem Trakehner

Sonstiges:
Zucht geht zurück auf die Saporager Kosaken, die aber im 2. Weltkrieg fast zugrunde ging.
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Rasse Typ und Verwendung Bild weitere Infos
Welsh Cob (Typ D) Hartes und starkes Kleinpferd im Pony-Typ Welsh-Pony-TypD Herkunft: Großbritannien, Wales
Stockmaß: 152
Farben: alle
Besonderheiten:
Früher Arbeitspferd der walisischen Bergbauern. Kleiner Kopf mit feurigen Augen.

Welsh Pony Berg- und Moorponys der Englischen Insel. In ihrer Heimat sehr beliebt.
Wird unterschieden in 4 Typen = Unterabteilungen des Stutbuchs:

Sonstiges:
Von diesem Pferd wird bereits zu römischer Zeit berichtet. Erste Zuchtvorschriften gab es bereits im 10. Jahrhundert.

Die Welsh-Ponys kommen ursprünglich aus Wales. Sie gehören heute zu den beliebtesten Reitponys in Europa.

Es werden Unterteilungen in die folgenden Gruppen vorgenommen:
- Typ A:  Welsh-Mountain-Pony oder auch Welsh-Pony
- Typ B + C: Welsh-Pony
- Typ C:  Welsh-Pony im Cob-Typ
- Typ D: Welsh-Cob
Welsh Mountain Pony (Typ A) Mittelgroßes, hartes, ausdauerndes, langlebiges und temperamentvolles Gebirgspony. Welsh-Pony-TypA Herkunft: Großbritannien, Wales
Stockmaß: 122
Farben: alle
Besonderheiten:
Welsh Pony Berg- und Moorponys der Englischen Insel. In ihrer Heimat sehr beliebt.
Wird unterschieden in 4 Typen = Unterabteilungen des Stutbuchs:

Zucht seit prähistorischer Zeit.

Sonstiges:
Es werden Unterteilungen in die folgenden Gruppen vorgenommen:
- Typ A:  Welsh-Mountain-Pony oder auch Welsh-Pony
- Typ B + C: Welsh-Pony
- Typ C:  Welsh-Pony im Cob-Typ
- Typ D: Welsh-Cob
Welsh Pony (Typ B) Etwas leichter und eleganter als Typ A Welsh-Pony-TypB Herkunft: Großbritannien, Wales
Stockmaß: 137
Farben: alle
Besonderheiten:
Welsh Pony Berg- und Moorponys der Englischen Insel. In ihrer Heimat sehr beliebt.
Wird unterschieden in 4 Typen = Unterabteilungen des Stutbuchs:

Sonstiges:
Es werden Unterteilungen in die folgenden Gruppen vorgenommen:
- Typ A:  Welsh-Mountain-Pony oder auch Welsh-Pony
- Typ B + C: Welsh-Pony
- Typ C:  Welsh-Pony im Cob-Typ
- Typ D: Welsh-Cob
Welsh Pony (Typ C) Etwas kleines Modell des Welsh Cob, entstanden aus Kreuzung zwischen Mountain Pony und Cob. Elegantes Kinder-Pony im Reitpferde-Typ mit gutem Springvermögen. Welsh-Pony-TypC Herkunft: Großbritannien, Wales
Stockmaß: 142
Farben: alle
Besonderheiten:
Welsh Pony Berg- und Moorponys der Englischen Insel. In ihrer Heimat sehr beliebt.
Wird unterschieden in 4 Typen = Unterabteilungen des Stutbuchs:

Sonstiges:
Es werden Unterteilungen in die folgenden Gruppen vorgenommen:
- Typ A:  Welsh-Mountain-Pony oder auch Welsh-Pony
- Typ B: Welsh-Pony
- Typ C:  Welsh-Pony im Cob-Typ
- Typ D: Welsh-Cob
Westfale Kräftiges und edles Reitpferd, eng verwandt mit dem Hannoveraner und Ostpreußen nur etwas schwerer und weniger trocken bzw. edel. Westfale Herkunft: Deutschland, Westfalen, Landgestüt Warendorf
Stockmaß von: 165 bis: 175
Farben: alle
Besonderheiten:
Nach 1945 viele sehr erfolgreiche Sportpferde

Sonstiges:
 
Wielkopolsker Großes, edles Warmblutpferd mit sehr korrekten Gängen, kräftiger Hinterhand und guter Bemuskelung. Gutes Reit-, Sport- und elegantes Fahrpferd. Ebenso gutes und genügsames leichtes Arbeitspferd. Eng verwandt mit dem Trakehner. Wielkopolsker Herkunft: Polen
Stockmaß von: 165 bis: 175
Farben: alle
Besonderheiten:
Zuchtbasis ist das sehr alte und arabisch geprägte Posener Pferd und vom Tarpan abstammende Koniks und Masuren. Mit sehr viel arabischem Blut veredelt. Vor allem nach 1945 durch zurückgebliebene Trakehner stark und positiv beeinflusst.

Wjatpferd Hartes, lebhaftes und schnelles leichtes Reit-, Arbeits- und Zugpferd. Wjatka Herkunft: Russland, nordwestlich des Ural
Stockmaß von: 132 bis: 142
Farben: Meist Falben und Mausfalben
Besonderheiten:
Eng verwandt mit dem keltischen Pony (equus caballus celticus)

Sonstiges:
Entwickelt dickes Winterfell und eine dicke Unterhaut-Fettschicht gegen die Kälte der Winter.
Wladimirer Kaltblut Aktives, sehr starkes, sanftmütiges, schweres Zug- und Arbeitspferd. Trocken, ausdauernd und von sprichwörtlicher Robustheit und Gesundheit. Wladimirer-Kaltblut Herkunft: Russland, Gestüt Wladimir
Stockmaß: 163
Farben: Braune
Besonderheiten:
Aus schweren englischen und französischen Kaltblütern herausgezüchtet.

Sonstiges:
Auf Kraft gezüchtete Zugpferde.
Württemberger Warmblut Hartes, langlebiges, gut proportioniertes und genügsames Reitpferd mit kräftigem Fundament und sehr ausgeglichenem Temperament. Wuerttemberger-Warmblut Herkunft: Deutschland, Württemberg, Gestüt Marbach
Stockmaß von: 160 bis: 175
Farben: alle
Besonderheiten:
Im 16. Jahrhundert veredelte man zunächst bodenständige Schläge mit orientalischen und spanischen Pferden, aber auch mit Berbern und Friesen. Im modernen Württemberger fließ sehr viel Trakehner-Blut.

Sonstiges:
Das Alt-Württemberger Pferd im Wirtschaftspferde-Typ zählt zu den extrem gefährdeten Rassen.
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Rasse Typ und Verwendung Bild weitere Infos
Zweibrücker Warmblut Deutsches Reitpferd im Typ des Hannoveraners Zweibruecker-Warmblut Herkunft: Deutschland, Gestüt Zweibrücken
Stockmaß von: 155 bis: 175
Farben: alle
Besonderheiten:
Zucht mehrfach fast vollkommen zerstört (Napoleonische Kriege, 2. Weltkrieg) und jedes mal
aus den Resten wieder aufgebaut.

Sonstiges:
Pic made from Jean
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